Die Kunst des Steinzeugs in Japan

Die Kunst der Keramik wurde in Japan ab dem 13. Jahrhundert eingeführt, und unter den verschiedenen Techniken, die stark von chinesischem Wissen inspiriert waren, entwickelte sich die Arbeit mit Steinzeug zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Heutzutage, immer noch geschätzt von den Verbrauchern des Archipels, sind die zahlreichen Feuerwerkstätten oft familiengeführt und produzieren Alltagsgegenstände, die jedes Jahr mehr Teeliebhaber und Konsumenten weltweit begeistern.
Steinzeuggegenstände entwickeln eine besondere Ästhetik, die sich vereinfacht in zwei Begriffen zusammenfassen lässt: „wabi“ und „shibui“, die ungefähr mit „Strenge“ und „Schlichtheit“ übersetzt werden können. Steinzeug wird besonders wegen seiner Schlichtheit und seines oft natürlichen Aussehens gewählt, das ein erneutes Verbinden mit der Natur ermöglicht. Es handelt sich immer um von Hand oder auf der Töpferscheibe geformten Ton, der dann in horizontalen Öfen (Tunneln) bei etwa 1300 Grad Celsius mit Kiefernholz gebrannt wird. Das poröse Material des Steinzeugs wird – oft durch einen zweiten Brand – durch eine Glasur wasserundurchlässig gemacht, die bei der Brennung Oberflächen mit Texturen und natürlichen Materialien enthüllt, die an Elemente der Natur (Moos, Stein, Holz) erinnern.
Empfindlich für diese Ästhetik und dieses Handwerk haben wir einige Objekte ausgewählt, die Ihre Genussmomente im Alltag verschönern werden.